Verlängert bis zum 4. Juni 2017
Fred Stein: Auf dem Weg. Dresden-Paris-New York

Fotoausstellung

Straßenszene in New York City. (Fred Stein)

Im Oktober 1933 floh der damals 24-jährige Jurist Alfred (Fred) Stein mit seiner Frau Liselotte aus Dresden nach Paris. Die als Hochzeitsreise getarnte Flucht war nötig, da er als Sozialist und Jude im Fokus der Gestapo stand.

Im Pariser Exil machte Fred Stein notgedrungen aus seinem Hobby einen Beruf: Gemeinsam mit seiner Frau eröffnete er ein Fotostudio. Dabei offenbarte sich sein herausragendes Talent. Zunächst in Paris und ab 1941 in New York entpuppte er sich als Meister des Porträts und der spontanen Straßenfotografie.

2013 widmete das Jüdische Museum Berlin Fred Stein eine Werkschau unter dem Titel „Im Augenblick“. Die Mahn- und Gedenkstätte präsentiert diese Ausstellung nun erstmals in Düsseldorf und nimmt in einer Erweiterung zudem den Menschen Fred Stein, seine Familie und deren Weg ins Exil in den Blick.

Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt.

Der Eintritt ist frei.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstraße 29
Öffnungszeiten: Di-Fr und So 11-17 Uhr, Sa 13-17 Uhr, Mo geschlossen

23. (28.) Mai 2017
Veranstaltung fällt aus!

Die für den 23. Mai 2017 angekündigte (und im Fred-Stein-Flyer fälschlicherweise auf den 28. Mai datierte) Veranstaltung "Musik im Exil" muss aufgrund dringender Verpflichtungen der Referentin leider entfallen.